BV-StVin Astrid Rompolt/Alexander Nikolai ad Pop-up-Radweg Lassallestraße

Fotos: Astrid KNIE

Wahlkampfgetrommel statt nachhaltiger Verkehrspolitik
Sollen Hau-Ruck-Aktionen der Grünen jahrelange Untätigkeit im Bezirk kaschieren?

Ab heute soll in der Lassallestraße Richtung stadtauswärts ein Pop-up-Radweg eröffnet werden. „Die ständig neuen Pop-up-Radwege sind vorgezogenes Wahlkampfgetrommel der Grünen. Statt nachhaltiger und ganzheitlich geplanter Verkehrspolitik werden hier im Hau-Ruck-Verfahren unzusammenhängende Einzelmaßnahmen gesetzt. Ohne BürgerInnenbeteiligung, ohne begleitende Auswertung und ohne langfristige Perspektive. Es gibt seit langem im Bezirk einen Mehrheitsbeschluss für den Ausbau des bestehenden Radweges – warum wurde der noch nicht umgesetzt?“, kritisiert SPÖ-BV-Stellvertreterin Astrid Rompolt.

Alexander Nikolai, Spitzenkandidat der SPÖ zur Bezirksvertretungswahl, sieht in der fehlenden Information seitens der Bezirksvorsteherin (Grüne) und in der geplanten Fahrtrichtung Probleme: „Letzte Woche fand eine Sitzung der Mobilitätskommission der Bezirksvertretung Leopoldstadt statt. Kein Wort zum geplanten Pop-up-Radweg das ist eine Frotzelei. Außerdem wäre in der Lassallestraße ein Radweg stadteinwärts viel sinnvoller, da hier der Bedarf definitiv größer ist. Keine Information, keine Planung, keine Beteiligung da frage ich mich schon, welches Demokratieverständnis die Grünen haben. Nachhaltige Verkehrspolitik geht anders!“

Wir fordern nach wie vor:

  • Nachhaltige Verkehrslösungen statt Hau-Ruck-Aktionen
  • Ein Gesamtkonzept für die Praterstraße und Lassallestraße mit baulich getrennten Radwegen und unter Berücksichtigung des Pratersterns
  • Gezielte Verbesserungen für alle VerkehrsteilnehmerInnen
  • Pop-up-Radwege nur mit langfristiger Perspektive unter Berücksichtigung bestehender Planung
  • In der Praterstraße: Verbesserung mit AnrainerInnenparken auf beiden Seiten der Praterstraße