SPÖ Leopoldstadt an Bundesregierung: Lachen ist die beste Medizin – sperrt den Wurstlprater auf!

Bundesregierung gefährdet Arbeitsplätze von 1.200 Menschen und dadurch ihre Existenzen

„Wir haben bereits vor einigen Tagen darauf hingewiesen, dass den PraterunternehmerInnen das Wasser bis zum Hals steht. Die Bundesregierung nimmt bewusst in Kauf, dass 1.200 Menschen ihren Job verlieren!“, ärgert sich SPÖ Leopoldstadt Geschäftsführer Alexander Nikolai. Die Praterunternehmen haben bereits alle notwendigen Vorarbeiten geleistet und ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet, damit alle Vorgaben der Bundesregierung eingehalten werden können. Dennoch dürfen die UnternehmerInnen nicht mit 15. Mai aufsperren.

„Während sich die BetreiberInnen der Fahrgeschäfte den Kopf zerbrochen haben, wie man ein gefahrloses Pratervergnügen gewährleisten kann, gelten anscheinend im Kleinwalsertal andere Regelungen. Dort sind die Verordnungen von Minister Anschober nicht mal den Gegenwert einer Einmal-Mund-Nasen-Maske wert, wenn sich Bundeskanzler Kurz von der Menge huldigen lässt. Wie man jetzt den Wienerinnen und Wienern erklären will, dass ihr Wahrzeichen, der Wurstlprater, aufgrund dieser Verordnung geopfert wird, ist mir ein Rätsel“, so Nikolai weiter.

Die stellvertretende Bezirksvorsteherin Astrid Rompolt verweist nochmals auf die über 1.200 Arbeitsplätze, die nun wahrscheinlich nicht zu halten sein werden. „Hier werden nicht nur kalt lächelnd Existenzen gefährdet, sondern uns WienerInnen von der Bundesregierung auch der Spaß verboten! Lachen ist die beste Medizin! Es ist nicht nachvollziehbar, wieso hier andere Regeln als für die Gastronomie gelten sollen, insbesondere da sich die PraterunternehmerInnen zum Schutz unserer Gesundheit viel überlegt haben. Es gibt einen ausführlichen Hygienekatalog auf den Wurstlprater zugeschnitten!“

Christoph Zich, Klubobmann der SPÖ Leopoldstadt und Familienvater, ergänzt: „Es ist völlig unverständlich, warum ausgerechnet am internationalen Tag der Familie die große Freizeitanlage für Familien weiterhin gesperrt sein muss. Mein Sohn freut sich jedes Jahr auf die erste Fahrt mit dem Kinderkarussel. Kinderlachen ist nicht erwünscht von dieser Bundesregierung!“

„Wir kämpfen weiterhin um jeden Arbeitsplatz in unserem Bezirk und für unseren Wurstlprater! Wir fordern von der Bundesregierung mit Nachdruck die sofortige Öffnung des Wurstlpraters und die Einstellung des widerlichen Wienbashings!“, so Alexander Nikolai abschließend.