Bezirksvorsteherin-Stellvertreterin Rompolt und Bezirksvorsteher-Kandidat Nikolai zur Fahrradspur Praterstraße: Gesamtkonzept fehlt!

Verbesserungen für ALLE VerkehrsteilnehmerInnen gefordert

Gut gemeint, aber nicht gut gemacht:
So stellt sich der am Donnerstag eröffnete Pop-up-Radweg an der Praterstraße für die SPÖ Leopoldstadt dar.

Bezirksvorsteherin-Stellvertreterin Astrid Rompolt (SPÖ): „Wir warten schon lange darauf, dass die Bezirksvorsteherin die konstruktiven Gespräche zur Weiterentwicklung der Praterstraße wieder aufnimmt. Klar ist, dass es eine sichere und nachhaltige Lösung für den Radverkehr geben muss. Stattdessen kommt ein lokaler Schnellschuss ohne wirkliches Konzept. Wir müssen die Bedürfnisse aller BürgerInnen berücksichtigen.“

Die SPÖ Leopoldstadt setzt sich daher schon seit Längerem für ein Gesamtkonzept für die Praterstraße ein, das unter anderem eine Verbeiterung der bestehenden Radwege in beiden Richtungen auf jeweils 2,5 Meter, aber auch die Attraktivierung der Gehwege vorsieht. Eine prinzipielle Einigung darauf gebe es bereits seit Dezember 2019, vertiefende Gespräche wurden dann aber abgebrochen.

Für die SPÖ Leopoldstadt ist daher die Wiederaufnahme der gemeinsamen Planungen von äußerster Dringlichkeit. Damit könnten nämlich auch die Anregungen und Bedenken der BürgerInnen, die sich in der ersten Phase bereits zahlreich eingebracht hatten, besser aufgenommen und umgesetzt werden. Denn nur auf diesem Weg könne eine zufriedenstellende Lösung für alle VerkehrsteilnehmerInnen gefunden und negative Auswirkungen auf die AnrainerInnen verhindert werden.

„Schon bei der Begegnungszone im Straßenzug Alliiertenstraße-Pazmanitengasse wurde niemand eingebunden. Der Individualverkehr hat in den vergangenen Tagen stark zugenommen.

Zum jetzigen Zeitpunkt kann eine solche Maßnahme eine Zumutung für die Bezirksbevölkerung werden“, führte Alexander Nikolai, Spitzenkandidat der SPÖ zur Bezirksvertretungswahl, das Problem dieser Vorgehensweise noch näher aus.

Nikolais Resümee: „Anscheinend ist der Wahlkampf gestartet. Ich lade alle Fraktionen ein, auf Basis der Bürgerbeteiligung eine tragfähige und attraktive Lösung für die Praterstraße im Sinne der Bevölkerung zu planen.“

(Schluss) pm
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